Aussehen und Genetik beim Hund

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Modefarben und ihre möglichen Auswirkungen

Hier ein sehr interessanter Artikel aus der Zeitschrift Wuff zum Thema Aussehen und Genetik beim Hund. Den meisten Menschen dürfte der Zusammenhang zwischen der Fellfarbe ihres Hundes und möglichen Gesundheitsrisiken gar nicht bewusst sein. Klar wählen wir auch aus optischen Gründen einen Hund aus, davon kann sich sicher kaum einer frei sprechen. Den meisten Züchtern ist der Zusammenhang allerdings sehr wohl bekannt. Aber wir wissen ja alle: Was sich gerade gut verkauft…… Am Ende leidet vor allem der Hund, aber auch der Halter, dem sein Tier natürlich ans Herz gewachsen ist und der mit ihm leidet. Wenn die einjährige Dalmatinerhündin schon fast taub ist, der blaue Bully sich vor lauter Jucken wund krazt und die charcoal Labrador Hündin mit ständigen Magen-Darm Problemen und Allergien zu tun hat, ist das keine Lapalie. Genau wie bei der Züchtung brachyzephaler (kurzschnäuziger) Rassen oder Rassen mit anderen angeborenen Behinderungen, gibt es in Deutschland kaum Einschränkungen bei der Hundezucht. Was gefällt wird “produziert”.

In den letzten Jahren sind immer mehr Farbschläge aufgetaucht, die es vorher gar oder fast nicht gab. So geschehen beim silbernen Labrador (sowie charcoal und champagner) oder den sogenannten Tigerdackeln. Plötzlich tauchten überall blaue Französische Bulldoggen und Staffordshire Terrier auf und der erste Merle-Chihuahua, den ich sah, der war ganz klar ein Hingucker. Sieht ja auch wirklich toll aus und was zunächst neu und “selten” ist, steigert natürlich immer unser Verlangen.

Was bedeutet es nun aber, wenn Hunde das dominante Merle-Gen oder das rezessive Dilutegen tragen oder vorrangig weiß gefärbt sind? Ist automatisch immer mit Problemen zu rechnen? Spanndender Artikel. Viel Spaß beim Lesen!

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Posted on May 27, 2019 .