Der Morgenspaziergang ist der wichtigste...

Alleine bleiben zu Hause
 

Artikel in der B.Z. über das Thema: Hund allein zu Hause.

Gassi gehen

Hunde sind in der Regel nicht gern allein. Damit sie mit der Einsamkeit innerhalb der vier Wände gut zurecht kommen, muss man mit ihnen üben, üben, üben. Damit ein paar Stunden hier und da kein Problem darstellen. Bevor man die Wohnung zum ersten Mal richtig verlässt, sollte der Hund eine gute Basis haben.
Wenn der Hund dann gelernt hat, alleine zu bleiben, gibt es trotzdem weiterhin ein paar Kleinigkeiten zu beachten. Machen Sie es ihm nicht unnötig schwer. Versetzen Sie sich in die Pers- pektive ihres Hundes. Sie sind jung und voller Energie, sie haben 10 Stunden geschlafen, sind bereit für den Tag, voller Tatendrang, "die Welt ist meine Spielwiese!" Dann holt der Mensch endlich Leine und Halsband, es geht raus, juchee! Nach zwanzig Minuten Spaziergang, einmal um den Block und zum Bäcker, ist man wieder zu Hause angelangt und Frauchen geht zur Arbeit. So, und jetzt bitte noch einmal 6 Stunden schlafen, ohne Mucks! Dass man da einen Lagerkoller bekommen kann, ist verständlich. Wohin mit der ganzen Energie? Bevor man seinen Hund alleine lässt, sollte man ihn daher unbedingt ordentlich auslasten. So richtig. Auch wenn das bedeutet, im Winter im Stockdunkeln aufzustehen und spazieren zu gehen. Wer sich einen Hund holt, hat auch Pflichten.. ja, so ist das. Und ganz wichtig: nicht mal eben eine viertel Stunde mit dem Wurfarm und dem Ball über die angrenzende Wiese jagen. Dann ist der Hund so richtig auf Beriebstemperatur, dann kann es losgehen. Wenn man ihn dann alleine in der Wohnung zurücklässt, aufgewärmt und zu allen Schandtaten bereit, kann es schon mal zu.. .na ja, zu Schandtaten aus Frust kommen.

Denn nie vergessen: Der vierbeinige Mitbewohner kann sich nicht mit Büchern, Fernsehen, dem Internet oder Bastelarbeiten die Zeit vertreiben, er wartet. Und wartet. Und das möglichst müde und zufrieden......

 
 
Posted on December 11, 2013 and filed under Hundetraining.