Hunde in der Stadt - Grenzenlose Freiheit?

 
Goldene Regeln Hundeprofi
 
 

Artikel in der B.Z. über wichtige Erziehungstipps

 

Hunde haben in der Stadt wenig Freiheit, das dürfte jedem klar sein. Nicht nur deshalb ist es wichtig, genau über die Anschaffung eines Hundes nachzudenken. Die Zahl der Hunde steigt stetig und auch die Bevölkerung nimmt rasant zu. Gleichzeitig wird immer mehr Freiraum bebaut. Es wird eng. Man spürt es. Wenn ich nun aber einen Hund in Berlin halten möchte, was bedeutet das? Muss er besonders gut hören oder muss er besonders viele Freiheiten haben, da er sowieso schon viel weniger Platz hat, als ein Hund vom Land? Wenn man genau in sich reinhört, kann es nur eine Antwort geben. Natürlich muss ich meinen Hund unter Kontrolle haben und ihm all die Dinge, die ein Stadthund können muss, beibringen. Das ist nicht wenig und die Anforderungen an einen modernen Stadthund nicht zu unterschätzen. Aber es geht nun einmal nicht anders, denn in der Stadt bewegen sich, abgesehen von Autos, noch andere Menschen, Kinder, Fahrradfahrer oder andere Hundehalter, deren Hunde vielleicht keine Lust auf ständigen Hundekontakt haben. Es ist als verantwortungsbewusste Hundehalter unsere Aufgabe, unserem Hund seine Grenzen klar zu vermitteln, damit er zum einen keine Belästigung für die Umwelt darstellt, und zum anderen innerhalb dieser Grenzen eine maximal mögliche Freiheit genießen kann. Aber das geht schlichtweg nur mit einem Hund, auf den ich mich verlassen kann und der meine Korrekturen ernst nimmt. Anders geht es auf so engem Raum einfach nicht. Und wenn's nicht funktioniert? Dann wäre es doch eine gute Idee, sich von einer Hundeschule ein paar Tipps geben zu lassen. Manchmal klappt es eben einfach nicht so, wie man es sich wünschen würde. Sonst gäbe es nur zwei Möglichkeiten. Ich lasse meinen Hund unkontrolliert in sämtliche sozialen Situationen alleine rennen oder ich führe ihn nur noch an der Leine. Ich persönlich finde beide Varianten inakzeptabel. Sowohl für den Hund, als auch für unsere Mitmenschen und Mithunde.
 
Und es geht hier nicht um den, seinen Menschen anhimmelnden Roboter an der Leine. Es geht nicht um permanentes Gängeln (obwohl es in der Stadt manchmal gar nicht anders geht...). Keineswegs. Nur um ein paar Grenzen an den richtigen Stellen, ein friedliches und rücksichtsvolles Miteinander und keine Verhärtung der ohnehin schon festgefahrenen Fronten. Hunde werden vergiftet. Im Vorbeilaufen getreten und immer mehr Menschen haben Angst. Ein Kind, dass in einem Sommer dreimal von einem nicht hörenden Hund umgeschubst und angesprungen wird, wird der Hundehasser und Wähler von morgen...... Lasst uns das nicht vergessen......

In diesem Sinne, ein bisschen mehr Motivation, was das Zusammenspiel zwischen uns und unserem Hundekumpan betrifft. Teamwork.

Und ja, Stadthunde brauchen Führung.

 
 
  Auch die goldenen Regeln meiner lieben Kollegin Simone Laube sollen Ihnen nicht vorenthalten werden...

Auch die goldenen Regeln meiner lieben Kollegin Simone Laube sollen Ihnen nicht vorenthalten werden...

 
Posted on May 5, 2014 and filed under Hundetraining, Rücksicht + Miteinander.